Sicherheitskonferenz in Stahnsdorf

31. Mär 2026
Motorhaube eines Polizeifahrzeugs mit der Aufschrift „Polizei“, daneben steht ein weiteres Polizeiauto.

Aktuelle Informationen zu Maßnahmen nach der Gewalteskalation in der  Gemeinschaftsunterkunft Stahnsdorf am Wochenende 

Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz haben heute die Kreisverwaltung, die Polizei, die Gemeinde Stahnsdorf, das beauftragte Sicherheitsunternehmen und der Internationale Bund, der für die Sozialarbeit in der Gemeinschaftsunterkunft zuständig ist, mehr als zwei Stunden über die Lage beraten und verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in der Gemeinschaftsunterkunft besprochen. Auch Bewohner der Einrichtung haben teilgenommen. Ziel ist es, die Sicherheit der Bewohner der Einrichtung zu gewährleisten und eine Wiederholung der Vorfälle vom vergangenen Wochenende zu verhindern.

Es werden im Ergebnis der Sicherheitskonferenz mehrere baulich-technische Maßnahmen eingeleitet, die kurz- und mittelfristig umgesetzt werden. Damit soll insbesondere der unberechtigte Zugang zu der Einrichtung durch externe Personen besser unterbunden werden. Zu Details kann naturgemäß keine Auskunft erteilt werden. Auch eine ausreichende personelle Präsenz durch den Wachschutz wird insbesondere über die Ostertage sichergestellt. Die Polizei unterstützt den Kreis durch geeignete polizeiliche Maßnahmen.  

Außerdem wird versucht, den ursächlichen Konflikt zu entschärfen und durch verschiedene Maßnahmen zu einer Deeskalation beizutragen. Schließlich sollen die Bewohner, die teilweise durch die Vorfälle traumatisiert sind, bei der Verarbeitung der Ereignisse unterstützt werden. Insbesondere für Kinder soll es ein Hilfsangebot geben.

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