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Kulturministerin Manja Schüle übergibt Fördermittelbescheid in Reckahn

Mit der Förderrichtlinie Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein ganz auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm aufgelegt. Der Förderung liegt das Konzept Zusammenhalt - Heimat - Teilhabe zugrunde, das als Anlage der Richtlinie beigefügt ist und die Förderziele genau beschreibt.

Entscheidend ist dabei: Die regionalen kulturellen Ankerpunkte sollen aus den Regionen heraus entwickelt und von dort getragen werden. Ankerpunkte sollen über das klassische Verständnis von Kultureinrichtungen hinausgehen und insbesondere ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Angebote einbinden. Vorgaben für inhaltliche Schwerpunktsetzungen, Formate, Programme oder Aktivitäten werden dabei nicht gemacht.

Im April 2023 ist die Ausschreibung für die zweite Förderrundedes Programms gestartet. Sie richtete sich gezielt an jene Landkreise, in denen es noch keine kulturellen Ankerpunkte gibt, um diese wichtige strukturbildende Förderung auch überall im Land zur Entfaltung zu bringen. U. a. gab es auch für Potsdam-Mittelmark noch keinen Ankerpunkt. Inzwischen ist die Ausschreibungsphase beendet und unser Landkreis kann sich über zwei Fördermittelbescheide freuen.

Kulturministerin Manja Schüle hat Anfang der Woche den Fördermittelbescheid für das Projekt die Stiftung ‘Der Kinderfreund‘ Victoria D. v. Rochow-Litscher - Transformation des Rochow Kulturensembles Reckahn persönlich nach Reckahn gebracht.

Förderbeginn ist im Januar 2024

Das Rochow Kulturensemble Reckahn will sich im Rahmen des Ankerpunktes zu einem regionalen Treffpunkt für vielfältige Aktivitäten in der Region weiterentwickeln. Dazu soll es künftig diverse Angebote für die Menschen vor Ort geben, um sich zu begegnen, auszutauschen und zu vernetzen. Das Kunstgut Krahne wird bspw. Workshops zur Vermittlung von Textiltechniken für ein regionales und überregionales Publikum entwickeln. Weitere Themen sollen sich um Nachhaltigkeit und Naturschutz drehen.

Der zweite Ankerpunkt wurde vom Naturparkverein Hoher Fläming e.V. eingereicht und betrifft als zentralen Ort den Gutshof Glien.

Förderbeginn ist ebenfalls im Januar 2024

Der Naturparkverein Hoher Fläming will mit seinem Ankerpunkt lokale Kulturformate fördern und gemeinsam mit verschiedenen Akteuren Lösungen für Herausforderungen in der Region entwickeln. Geplant sind unter anderem innovative Themenwochen für interessiertes Publikum. Zudem soll das partizipative Wissens- und Makerfestival ‘Fläminger Kreativsause‘ weiterentwickelt werden. Zentraler Ort des Ankerpunktes ist der Gutshof Glien, Veranstaltungsorte sind der Smart Village Campus, die leerstehende Dorfkirche, die offene Werkstatt CocoLab und der historische Gewölbekeller.

 

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