Kleinmachnow, Panzerdenkmal

Titelbild

Im Sommer 1945 errichteten die Sowjets in Berlin-Zehlendorf ein Panzerdenkmal zur Erinnerung an gefallene Soldaten der Roten Armee. Um das symbolträchtige Monument entbrannten schon bald heftige Proteste und Kontroversen, die sich an der Berlin-Blockade, dem DDR-Volksaufstand 1953 und den Eskalationen des Kalten Krieges entzündeten. Schließlich wurde ein neues Denkmal auf dem Gebiet der DDR errichtet. Nach der Friedlichen Revolution von 1989 und der Gewinnung demokratischer Freiheiten in Mittel-Ost-Europa überformte der Künstler Eckhart Haisch das Bauwerk mit einem rosafarbenen Schneelader.

Bis heute hat sich die Bezeichnung „Panzerdenkmal“ erhalten, auch wenn seit fast 28 Jahren kein Panzer mehr auf dem Sockel steht. Die wechselvolle Geschichte des ursprünglichen Denkmals sowie der rosafarbenen Kunstinstallation zeichnen nun eine Open-Air-Ausstellung am Denkmal sowie eine Begleitpublikation nach. Ausstellung und Publikation markieren die Wiederentdeckung eines einzigartigen Denkmals, an dem deutsche Geschichte vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart erzählt werden kann.

Am Panzerdenkmal informiert eine Open-Air-Ausstellung über dessen wechselvolle Geschichte. Das Panzerdenkmal liegt direkt am Berliner Mauerweg.

Empfehlung: Boeger / Dove (Hg.), Panzerdenkmal Berlin-Dreilinden. Geschichte und Hintergründe, Metropolverlag Berlin, 2014.

Kontakt

Adresse:
14532 Kleinmachnow
Rudolf-Breitscheid-Straße am Wasserwerk

Telefon: 033203-70768
E-Mail:
Webseite: www.checkpoint-bravo.de

Öffnungszeiten

ganzjährig zugänglich

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