Werder (Havel), Obstbaumuseum

Titelbild

Die Grundidee ein Obstbaumuseum in Werder (Havel) zu errichten, geht auf ein Gespräch und Gedankenaustausch des Jahres 1923 zurück. Es vergingen mehr als 20 Jahre und das Thema wurde erneut aufgegriffen. Während des II. Weltkrieges lernten sich A. Kassin und R. Langner kennen und A. Kassin unterbreitete den Vorschlag zur Einrichtung eines Museums. Das Obstbaumuseum wurde am 06.10.1959 von Gärtnermeister Adolf Kassin und in Angedenken an den zwischenzeitlich verstorbenen Gartenbaudirektor Richard Langner an die Öffentlichkeit übergeben. Es befand sich 2 Jahrzehnte in einem der ältesten Gebäude der Stadt, der ehemaligen Scharfrichterei am Plantagenplatz. Nachdem es dort wegen schlechter Bausubstanz und räumlicher Enge nicht mehr fortbestehen konnte, fand es in einem typischen Obstzüchterhaus, dem Lindowschen Haus, sein neues Domizil. Seit 1994 hat das Obstbaumuseum im Seitengebäude des Alten Rathauses, Kirchstraße 6 / 7, sein Zuhause gefunden. Ursprünglich war dieses Gebäude das alte Stadtgefängnis mit angrenzendem Gefängnishof. In diesem Museum, dem ältesten in Deutschland, wird den Besuchern von nah und fern die geschichtliche Entwicklung der Stadt Werder (Havel), der Fischerei, des Wein– und Obstanbaus sowie der dazugehörigen Gewerke anhand von Urkunden, Verträgen, Bildern, Büchern, Dokumentationen, Kleidungsstücken und Geräten gezeigt, es finden sich hier auch viele Geräte und Handwerkzeuge des täglichen Lebens aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Kontakt

Adresse:
14542 Werder (Havel)
Kirchstraße 6/7

Telefon: 03327-783371, 783374
E-Mail: tourismus@werder-havel.de
Webseite: www.werder-havel.de

Öffnungszeiten

Das Obstbaumuseum ist derzeit geschlossen!

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