Kloster Lehnin, Museum im Zisterzienserkloster Lehnin

Titelbild

Das Leben in der ehemaligen Zisterzienserklosteranlage Lehnin seit seiner Gründung im Jahr 1180 ist Thema des Museums im Amtshaus auf dem Klostergelände. Unter dem Titel „Wo Himmel und Erde sich begegnen“ erzählt die Dauerausstellung von christlichen Gemeinschaften, die sich dem biblischen Anspruch eines Lebens in Gottes- und Nächstenliebe immer wieder in Lehnin stellen.

Der historische Bogen reicht dabei von der Mönchsgemeinschaft der Zisterzienser, die im 12./13. Jahrhundert das romanisch-gotische Bauensemble schuf, bis zur Gemeinschaft der Diakonissen und aller im Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Tätigen, die heute hier beten und arbeiten. Das Museum spricht sowohl die „großen“ Ereignisse in der Geschichte Brandenburg-Preußens an, die das Leben in Lehnin beeinflussten (die Kolonisierung und Christianisierung der Mark Brandenburg, die Reformation, den Dreißigjährigen Krieg, die Epoche des Nationalsozialismus und die DDR-Zeit), wie auch die „kleinen“ Geschichten der Menschen, die hier als Zisterzienser oder Diakonisse lebten und leben. Christlicher Glaube und Rhythmisierung des Tages durch Arbeit und Gebet (ora et labora) in einer Gemeinschaft eröffnen den Freiraum für den Dienst an Gott und den Mitmenschen. Davon haben sich Menschen im Kloster Lehnin seit dem Mittelalter bis heute anregen lassen.

Das Museum ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern einen Zugang in diese Welt gelebten christlichen Glaubens.

Kontakt

Adresse:
14797 Kloster Lehnin
Klosterkirchplatz 4

Telefon: 0178-6187138
E-Mail: stefan.beier@diakonissenhaus.de
Webseite: www.museum-kloster-lehnin.de

Öffnungszeiten

Museum im Amtshaus: Mo-Sa 10.00-17.00, S0 13.00-17.00

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