Fahrerlaubnis - Umschreibung Dienstfahrerlaubnis

Die von den Dienststellen der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes und der Polizei als besondere Fahrerlaubnisbehörden erteilten Fahrerlaubnisse sind sogenannte Dienstfahrerlaubnisse, da sie nur zum Führen von Dienstfahrzeugen berechtigen. Der Inhaber der Dienstfahrerlaubnis darf von ihr nur während der Dauer des Dienstverhältnisses Gebrauch machen. Bei Beendigung des Dienstverhältnisses wird der Dienstführerschein durch die besondere Fahrerlaubnisbehörde eingezogen. Eine Umschreibung der Dienstfahrerlaubnis in eine zivile/allgemeine Fahrerlaubnis entsprechend der Anlage 10 zur Fahrerlaubnisverordnung ist möglich. Die Erteilung der zivilen Fahrerlaubnis wird erst mit Aushändigung des EU-Kartenführerscheines vorgenommen.

Hinweise

Eine Restprobezeit erhalten Sie nur, wenn seit der ersten Erteilung der Dienst- oder zivilen Fahrerlaubnis noch nicht zwei Jahre vergangen sind (die Klassen AM, L, T unterliegen nicht der Probezeit). Ist die Geltungsdauer der Dienstfahrerlaubnis in den Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D und/oder DE abgelaufen, können im Umschreibungsverfahren die entsprechenden Fahrerlaubnisklassen verlängert werden.

Verlauf

Die Führerscheinstelle erreichen Sie über den Haupteingang. Im 1. OG befindet sich der Warte- und Abfertigungsbereich. Am Markenspender ziehen Sie bitte eine Nummer und warten bis zu Ihrem Aufruf.

 

Verfahren

Nach abgeschlossener Prüfung der Antragsvoraussetzungen und Einholung eines Auszugs aus dem Fahreignungsregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg wird der Führerschein bei der Bundesdruckerei bestellt. Nach Vorlage des Führerscheins werden Sie informiert, dass der Führerschein zur Abholung bereit liegt. Ein ziviler Führerschein wird bei Aushändigung des EU-Kartenführerscheins durch die Fahrerlaubnisbehörde eingezogen.

Erforderliche Unterlagen

Voraussetzungen

  • ordentlicher Wohnsitz in Deutschland
  • persönliche Antragstellung in der Fahrerlaubnisbehörde

Unterlagen

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung
  • aktuelles Lichtbild n. d. Vorschriften PassVO (biometrisch, (35 x 45 mm)
  • Nachweis über den Besitz der Dienstfahrerlaubnis durch Vorlage des Dienstführerscheins oder Bescheinigung des Dienstherrn über die erteilte Dienstfahrerlaubnis (Ausstellungstag, Klasse(n) und ggf. Auflagen)
  • ziviler Führerschein/ Kopie, falls bereits Inhaber einer zivilen Fahrerlaubnis einer anderen Klasse
  • falls notwendig - Nachweis der Grundqualifikation/Weiterbildung für Berufskraftfahrer

Gebühren

Grundgebühren:

  • 42,60 €
  • 43,40 € mit Probezeit

Zusatzgebühren:

  • ggf. 28,60 € bei Eintragung der Berufskraftfahrerqualifikation

Ansprechpartner

Landkreis Potsdam-Mittelmark
Fachdienst Fahrerlaubnisbehörde
Postfach 1138
14801 Bad Belzig
E-Mail fb2@remove-this.potsdam-mittelmark.de 

 

Besucheradresse
Am Gutshof 1-7
14542 Werder (Havel)
Telefon 03327/739-0
Telefax: 03327/739-229

Öffnungszeiten

Neue Öffnungszeiten ab dem 1. Januar 2020

Die Ausgabe der Wartemarken endet 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten.

Montag

7:30 bis 15 Uhr

Dienstag

7:30 bis 16 Uhr

Mittwoch

geschlossen

Donnerstag

9 bis 18 Uhr

Freitag

geschlossen

 

 

Rechtliche Grundlagen

Straßenverkehrsgesetz (StVG), Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

So finden Sie uns


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