Angebote und Projekte

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Leistungen zur Eingliederung in Arbeit

Vorrangiges Ziel unserer Tätigkeit ist die Integration erwerbsfähiger Leistungsberechtigter in Arbeit oder Ausbildung.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, durch individuell an der Bewerberin oder dem Bewerber ausgerichtete Förderleistungen die Integration in Arbeit oder Ausbildung zu unterstützen. Die Entscheidung, ob und welche Förderungen in Frage kommen, trifft die Ansprechpartnerin beziehungsweise der Ansprechpartner im Fallmanagement oder in der Arbeitsvermittlung.

Das zur Verfügung stehende Leistungsspektrum ist in den §§ 16 bis 16f SGB II verankert.

Hier finden Sie Erläuterungen zu den verschiedenen Förderinstrumenten nach SGB II oder SGB III.

Daneben gibt es im Jobcenter MAIA eine Reihe von besonderen Angeboten für bestimmte Personenkreise:

Saisonarbeit in der Landwirtschaft

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Sie erhalten mit Projektaufnahme die Möglichkeit, in der gesamten Saison möglichst nahtlos im Verkauf, im Transport oder direkt auf dem Feld tätig zu sein. Die Erntesaison beginnt im April mit der Spargelernte, es folgen Beerenobst, Tomaten, Kürbisse und Äpfel. Die Saisonarbeit sichert Ihnen bis in den November ein selbst erarbeitetes Einkommen sowie soziale Kontakte und gesellschaftliche Akzeptanz.

Jobcoaches für Flüchtlinge

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Individuelle Unterstützung für geflüchtete Menschen

Ziel des Projektes ist es, geflüchtete Menschen, die schon ausreichende Deutschkenntnisse haben (Sprachniveau B1) durch intensive Betreuung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche zu unterstützen. Die MAIA setzt dabei auf individuelle Angebote statt standardisierter Integrationsstrategien. Die Jobcoaches betreuen jeweils 50 geflüchtete Menschen und haben so ausreichend Zeit, die Unterstützung zu organisieren, die den geflüchteten Menschen auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt wirklich hilft.

Das Projekt hat am 01.07.2017 begonnen und ist auf zwei Jahre befristet. An den MAIA-Standorten Bad Belzig, Werder/Havel und Teltow ist jeweils ein Jobcoach tätig. Leistungsberechtigte, die Interesse an einer Betreuung durch die Jobcoaches haben, können sich an ihre persönlichen Ansprechpartner wenden.

AMIGA

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Arbeitsförderung mit gesundheitsbezogener Ausrichtung

Ihre individuelle Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen, die Beratung zu besonderen Hilfsangeboten und die Stärkung Ihrer Kompetenzen stehen hier im Vordergrund. Die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit, die dauerhafte Integration in den 1. Arbeitsmarkt, die Feststellung der Erwerbsfähigkeit, alternativ die Unterstützung bei der Heranführung an die Erwerbsminderungsrente oder die Überführung Ihres Leistungsanspruches zu anderen Leistungsträgern beispielsweise in die Sozialhilfe, werden als mögliche Ziele mit Ihnen besprochen und konsequent verfolgt.

Weitere Informationen zu AmigA finden Sie im "Handlungsleitfaden AmigA" (MASGF, 2008), den Sie hier herunterladen können.

Ansprechpartnerin für AmigA ist Frau Kellner (E-Mail: maia-team612@remove-this.potsdam-mittelmark.de)

Integrationsbegleitung (IBEG)

Langzeitarbeitslose Bürgerinnen und Bürger des Landkreises werden im Jobcenter MAIA bereits seit 2012 durch die Integrationsbegleiter besonders unterstützt.

Die erste Projektphase (2012 - 2015)

In einer ersten Projektphase hat sich das Jobcenter MAIA vom 01.12.2012 bis zum 30.03.2015 an dem Landesprogramm Integrationsbegleitung beteiligt – mit Erfolg. Vier Integrationsbegleiter haben sich im Jobcenter intensiv um insgesamt 456 Langzeitarbeitslose gekümmert, von denen 45 % einen Job am ersten Arbeitsmarkt gefunden haben.

Weitere Infos zur ersten Projektphase finden Sie hier.

Die zweite Projektphase (2015 - 2018)

Die zweite Projektphase lief vom 01.09.2015 bis 31.01.2018: Zwei Integrationsbegleiterinnen haben am Standort Bad Belzig eine besonders intensive Betreuung insbesondere für Langzeitarbeitslose mit Kindern angeboten. Unsere Erfahrungen zeigen: Je intensiver und  individueller die  Beratung und Betreuung erfolgt, umso höher sind  die Chancen auf Integration. Aus diesem Grund haben die Integrationsbegleiterinnen jeweils nur 20 - 25 Langzeitarbeitslose betreut und hatten so ausreichend Zeit, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell und flexibel auf dem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Neben der direkten Integration in den ersten Arbeitsmarkt war auch die Weiterbildung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ausdrückliches Ziel des Projektes, denn Bildung erhöht die Chancen am Arbeitsmarkt deutlich.

Die Unterstützung umfasste die Vermittlung von Praktika und Arbeitgeberkontakten, Hilfe bei Bewerbungsbemühungen und der Anerkennung von Berufsabschlüssen bis hin zur Begleitung bei Vorstellungsgesprächen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten außerdem verschiedene Unterstützungsmodule nutzen, die zum einen die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der sozialen Situation zum Inhalt hatten und zum anderen das Zusammenleben in den Familien stärken sollten. Im Rahmen des Projektes gab es eine enge Zusammenarbeit mit den Familienzentren im Landkreis.

Insgesamt 99 Personen wurden während der Projektlaufzeit von den Integrationsbegleiterinnen betreut - mit großem Erfolg: 34 der Teilnehmenden haben im Rahmen des Projektes einen Job am ersten Arbeitsmarkt gefunden.

Die dritte Projektphase (2018 - 2020)

Das Konzept Potsdam-Mittelmärkische Konzept der engen Zusammenarbeit der Integrationsbegleiterinnen mit den kommunalen Familienzentren hat sich in der zweiten Projektphase bewährt. Aus diesem Grund hat das Jobcenter für die dritte Projektphase Fördermittel für ein ähnliches Konzept in der Region Werder/Havel beantragt und bewilligt bekommen. Seit Februar 2018 arbeiten zwei Integrationsbegleiter am MAIA-Standort in Werder/Havel.

Die Integrationsbegleitung wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Infos zum Europäischen Sozialfonds finden Sie unter folgenden Links:

ESF in Brandenburg
Europäische Kommission


Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt"

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Mit dem Programm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" fördert das Bundesarbeitsministerium besonders arbeitsmarktferne Personen. Den Teilnehmern sollen durch öffentlich geförderte Arbeitsstellen zunächst Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben und mittelfristig eine Chance auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

Das Programm richtet sich an Arbeitslose, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden, und an arbeitslose Eltern von minderjährigen Kindern.

Im April 2015 hatte Arbeitsministerin Andrea Nahles einen Wettbewerb ausgerufen, bei dem Jobcenter Konzepte einreichen konnten, wie sie die Vorgaben des Ministeriums vor Ort umsetzen wollen. 265 Jobcenter haben sich an dem Wettbewerb beteiligt, 105 haben einen Zuschlag bekommen - darunter das Jobcenter MAIA.

Insgesamt 50 öffentlich geförderte Arbeitsstellen wird die Bundesregierung bis Ende 2018 im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 1,97 Mio. Euro finanzieren. Die Arbeitsstellen müssen im öffentlichen Interesse, wettbewerbsneutral und zusätzlich sein und das Bundesarbeitsministerium hat strenge Maßstäbe formuliert, welche Tätigkeiten im Rahmen des Programms zulässig sind.

Träger, die im Rahmen des Bundesprogramms Arbeitsstellen anbieten wollen, können sich an das Jobcenter MAIA wenden. Informationen zu dem Programm für Träger finden Sie hier.

Von Dezember 2015 bis Mitte 2016 werden die 50 geförderten Stellen mit geeigneten Teilnehmern besetzt.

Weitere Informationen zu dem Bundesprogramm finden Sie

Fallmanagement

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Individuelle Unterstützung in besonders schwierigen Lebenslagen

Unsere besonders ausgebildeten Fallmanager sind in der Lage, Ihnen auch in ausweglosen Situationen Hilfen anzubieten oder neue Wege aufzuzeigen und Ihnen Mut für einen Neustart zu geben. Voraussetzung ist Vertrauen und Sozialdatenschutz, welches in unserer Fallmanagerberatung einen besonders hohen Stellenwert hat.

Selbständige und Existenzgründer

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Wenn Sie eine neue Existenz gründen wollen oder im Rahmen Ihrer bisherigen Selbständigkeit hilfebedürftig werden, stehen Ihnen an allen vier Standorten  persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, die Sie zu besonderen Fördermöglichkeiten kompetent beraten. Die Unterstützung durch individuelles Coaching beispielsweise zur Betriebsführung ist ebenso möglich wie eine finanzielle Unterstützung mit Einstiegsgeld.

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