Hinweise zur Erreichbarkeit des Jobcenters MAIA

Nachdem der Besucherverkehr in der Kreisverwaltung und damit auch im Jobcenter MAIA seit März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt war, ist jetzt der Zugang zu den Dienstgebäuden für Besucherinnen und Besucher unter Auflagen wieder möglich. Gewisse Beschränkungen bleiben zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten sowie der Besucherinnen und Besucher bestehen.

Persönliche Vorsprachen im Jobcenter MAIA können weiterhin nur mit vorheriger Terminvereinbarung stattfinden.

Es ist erforderlich, dass Sie die Terminbestätigung mitbringen und beim Betreten des Gebäudes vorlegen.

Termine können entweder telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden:

E-Mail Teltow
E-Mail Werder
E-Mail Brandenburg
E-Mail Bad Belzig

Telefon:                     033841/91 800

In sehr dringenden Fällen können Sie telefonisch einen Termin auch für denselben Tag vereinbaren.

Bei der Wahrnehmung eines Termins im Jobcenter müssen Sie nach Betreten der Dienstgebäude Ihre Kontaktdaten in einen Anmeldebogen eintragen. Dort sind Vor- und Nachname sowie die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse anzugeben.

Zu dieser Datenerhebung ist die Kreisverwaltung gesetzlich verpflichtet (SARS-CoV-2-Umgangsverordnung – SARS-CoV-2-UmgV). Sie dient der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten von SARS-CoV-2-Infektionen. Der Anmeldebogen wird 30 Tage lang im Fachdienst Gesundheit aufbewahrt und dann vernichtet.

Für Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung gilt außerdem die Verpflichtung, während des Aufenthaltes in den Dienstgebäuden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Antragstellung Arbeitslosengeld II

Für die Antragstellung gilt im Rahmen des Sozialschutz-Paketes noch bis zum 31.12.2020 ein vereinfachtes Antragsverfahren. Alle nötigen Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Das vereinfachte Antragsformular (VA) und die Anlage zu Einkünften aus selbständiger Arbeit (Anlage KAS)können Sie direkt hier herunterladen. Oder Sie nutzen wie gewohnt das Download-Center der Bundesagentur für Arbeit. Dort können auch weitere Anlagen zum Antrag heruntergeladen werden.

Formular VA

Formular KAS

Ein persönliches Erscheinen in der Dienststelle ist für die Antragstellung auf Arbeitslosengeld II aktuell noch nicht erforderlich. Sie können uns weiterhin ganz unbürokratisch unter den o.g. Kontaktdaten telefonisch oder per E-Mail bekannt geben, dass Sie Arbeitslosengeld II beantragen wollen. Oder Sie reichen per Post direkt die ausgefüllten Antragsformulare unter der Adresse

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Jobcenter MAIA

Postfach 1226

14802 Bad Belzig

ein. Natürlich können Sie auch die Hausbriefkästen vor unseren Dienststellen nutzen.

 

Bitte warten Sie danach unseren Rückruf oder unsere schriftliche bzw. E-Mail-Antwort ab. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihren Antrag so schnell wie möglich bearbeiten.

Weiterbewilligung von Alg II

Bitte beachten Sie bezüglich der Weiterbewilligung von Arbeitslosengeld II:

Beziehen Sie bereits Arbeitslosengeld II vom Jobcenter MAIA und Ihre aktuelle Bewilligung endet am 31.08.2020 oder später, ist es für die Weiterbewilligung von Leistungen wieder erforderlich, dass Sie einen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Die ebenfalls im Sozialschutz-Paket enthaltene befristete Sonderregelung endet zu diesem Termin.

Bitte denken Sie daran, den Weiterbewilligungsantrag möglichst 4 Wochen vor Ablauf Ihres Bewilligungszeitraumes zu stellen, um eine nahtlose Weiterbewilligung zu ermöglichen und somit eine unnötige Zahlungsunterbrechung zu vermeiden.

Das Formular Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II (WBA) können Sie wie gewohnt im Download-Center der Bundesagentur für Arbeit herunterladen.

In der folgenden Übersicht finden Sie eine Zusammenfassung regionaler Unterstützungsangebote, Beratungsstellen und Telefonhotlines während der Corona-Krise.

Übersicht Beratungsangebote

Zur Unterstützung in der Corona-Krise wurden im Rahmen der Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung Online-Gesundheitskurse auf den Weg gebracht. Nähere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link:

Willkommen auf der Internetseite des Jobcenters MAIA!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MAIA (2015)

Wir setzen uns für Sie ein 
Wir verstehen uns als Dienstleister, der Sie auf Ihrem Weg in Arbeit begleitet und unterstützt. Voraussetzung hierfür ist Ihre Mitarbeit, denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen.
 
Unsere Aufgaben
Menschen, die über längere Zeit keine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden, stehen oft vor einer Vielzahl von Problemen. Wir konzentrieren uns auf das, was wir wirklich tun können und was unsere Aufgabe ist: Wir sichern die Existenz der hilfebedürftigen Menschen. Die Sicherung des Lebensunterhalts ist allerdings nur der erste Schritt. Leistungsberechtige wieder in ein Arbeitsverhältnis zu bringen, das sie unabhängig macht von Grundsicherungsleistungen, ist der nächste. Wir gehen diese Aufgabe an, indem wir den Menschen beratend und bestärkend zur Seite stehen. Wir vermitteln ihnen ihre Rechte und Pflichten, ihre Chancen, aber auch die an sie gestellten Anforderungen auf individuelle Weise und erarbeiten gemeinsam konkrete Lösungsvorschläge.

Für uns heißt das: Wir begleiten Arbeitsuchende auf ihrem Weg ins Arbeitsleben.

Das Jobcenter MAIA
Im Jobcenter MAIA arbeiten 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in drei Fachdiensten:

  • Integration und Beratung
  • Grundsicherung
  • Serviceangelegenheiten

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist eine "Optionskommune". Das heißt, er nimmt die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende in eigener Verantwortung und nicht in einer gemeinsamen Einrichtung mit der Bundesagentur für Arbeit wahr. Das Jobcenter MAIA ist in der Kreisverwaltung dem Fachbereich Soziales zugeordnet: Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark.

Hier können Sie sich das Organigramm des Jobcenters MAIA herunterladen.

Unser Leitbild
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters MAIA haben ihren Anspruch an ihre Arbeit in einem Leitbild formuliert. Hier können Sie sich das Leitbild der MAIA herunterladen.

Daten und Fakten

© dilynn - Fotolia.com

Das Jobcenter MAIA veröffentlicht jeweils im ersten Halbjahr des Folgejahres einen ausführlichen Jahresbericht und im vierten Quartal den Eingliederungsbericht. Zu Beginn des Jahres wird das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm veröffentlicht. Alle Berichte werden auch im Internet zum Download bereitgestellt.

Weitere Informationen zum Arbeitsmarkt im Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie auf der Internetseite des Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit und auf der SGB II-Informationsplattform des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Jahresberichte

Eingliederungsbilanzen

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramme

Publikationen aus den Vorjahren finden Sie in unserem Archiv.

 

Die MAIA - ein kommunales Jobcenter

Es gibt 104 kommunale Jobcenter in Deutschland - eins davon ist die MAIA. Der Gesetzgeber hat zwei Organisationsmodelle für die Jobcenter in Deutschland vorgesehen. Die Mehrzahl der Jobcenter sind gemeinsame Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit und der jeweiligen Kommune. Ein Viertel der Kreise oder kreisfreien Städte sind Optionskommunen, das heißt sie betreiben ein kommunales Jobcenter in alleiniger Verantwortung. Seit 2012 ist die MAIA ein kommunales Jobcenter.

Mehr über die kommunalen Jobcenter erfahren Sie unter www.kommunale-jobcenter.de.

Geschichte der MAIA

Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II wurde das heutige Jobcenter MAIA in 2005 als „Mittelmärkische Arbeitsgemeinschaft zur Integration in Arbeit (MAIA)“ gegründet. Träger der MAIA waren die Agentur für Arbeit Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Ab 2010 begann bundesweit eine Phase der Neuorganisation der "ARGEn" – unter anderem mit der einheitlichen Umbenennung in "Jobcenter" und als „gemeinsame Einrichtung“ mit eigenen Rechten und Pflichten.

Seit 1. Januar 2012 ist Potsdam-Mittelmark eine von 104 Optionskommunen in Deutschland. Das heißt, das Jobcenter MAIA wird heute als Fachbereich in alleiniger Verantwortung des Landkreises betrieben – und nicht wie zuvor in gemeinsamer Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Zum 1. Februar 2019 wurde die Kreisverwaltung umstrukturiert. Die bisherigen Fachbereiche 5 und 6 wurden zu dem neuen Fachbereich Soziales zusammengelegt. Der Fachbereich umfasst jetzt das Jobcenter, das Jugendamt und den Fachdienst Soziales und Wohnen.

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