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Ministerpräsident Woidke und Innenminister Stübgen ehrten Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz

Ehrenzeichen und Rettungsmedaille verliehen

Ministerpräsident und Innenminister ehren verdiente Brandenburgerinnen und Brandenburger

Beelitz - Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Michael Stübgen haben gemeinsam bei einem Festakt des Innenministeriums in Klaistow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) die Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz und die Rettungsmedaille des Landes Brandenburg verliehen. Insgesamt 57 Frauen und Männer wurden für besondere Leistungen und mutiges Handeln ausgezeichnet.

Ministerpräsident Woidke: Brandenburg sagt Danke! Sie alle, liebe Kameradinnen und Kameraden, treffen immer wieder mit größtmöglicher Besonnenheit die nötigen Entscheidungen und leisten geradezu Übermenschliches. Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger verdanken Ihnen die Rettung ihres Zuhauses, andere Menschen haben durch Ihren Einsatz überlebt. Ein aufrichtiges Lob für Ihr beeindruckendes Engagement, Ihre berufliche Leidenschaft und Ihren selbstlosen Mut. Zum wiederholten Male haben Sie enorm fordernde Monate hinter sich. Gerade die Einsätze im Sommer gingen körperlich und seelisch an die Substanz. Sie alle haben bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände oder bei einer Vielzahl anderer Einsätze einmal mehr Ihr Leben für die Allgemeinheit riskiert.“

Innenminister Stübgen: „Das Ehrenzeichen und die Rettungsmedaille sind Ausdruck tiefempfundener Wertschätzung. Wer selbstlos und uneigennützig in Sekundenschnelle Entscheidungen trifft, Verantwortung übernimmt und dabei an die eigenen körperlichen und mentalen Grenzen geht, dem gebührt der Dank unseres Landes. Die Ausgezeichneten opfern nicht selten Freizeit und Privatleben. Wenn sich woanders Freunde treffen oder Familien zusammen sind, setzen sie sich für die Gesellschaft ein. Dieses überwiegend ehrenamtliche Engagement, das couragierte und ausdauernde Eintreten für das Wohl und die Sicherheit in Brandenburg, kann anderen nur als leuchtendes Beispiel dienen. Zu Recht können sie sich als wahre Vorbilder bezeichnen.“

Die Ehrenzeichen im Brandschutz und im Katastrophenschutz in Gold wurden jeweils einmal verliehen. 34 Brandenburgerinnen und Brandenburger wurden mit dem Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber und zehn Frauen und Männer mit dem Ehrenzeichen im Katastrophenschutz in Silber geehrt. Elf Bürgerinnen und Bürgern wurde die Rettungsmedaille des Landes Brandenburg verliehen, da sie Menschen unter Einsatz des eigenen Lebens gerettet hatten.


Landrat Marko Köhler und Kreisbrandmeister Jens Heinze waren ebenso vor Ort, wie auch Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sowie Einsatzkräfte zahlreicher Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark.

„In einem Rekordjahr mit mehr als 500 Waldbränden in Brandenburg, darunter 2 Großbränden in unserem Landkreis, ist es Ehrensache stellvertretend Kameradinnen und Kameraden sowie Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, der Bundeswehr, der Polizei und des THW in einem würdigen Rahmen entsprechend auszuzeichnen“, so Landrat Marko Köhler.
„Einsatzbereitschaft, Pflichtbewusstsein und Sachkenntnisse unserer freiwilligen Feuerwehrleute sind in keiner Weise selbstverständlich“, so Kreisbrandmeister Jens Heinze. „Das Handwerkszeug dafür wird über Jahre in Einsätzen und durch Schulungen erworben. Ich bin froh, dass wir so viel Sachverstand in unseren Feuerwehren haben und damit Großschadenslagen wie in diesem Sommer beherrschbar sind“, so Heinze weiter.       

Hintergrund

Ehrenzeichen im Brandschutz werden an Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufs-, Betriebs- und Werkfeuerwehren verliehen. Darüber hinaus kann das Ehrenzeichen im Brandschutz als Sonderstufe in Gold auch an andere Personen verliehen werden. Das gleiche gilt für das Ehrenzeichen im Katastrophenschutz. Voraussetzung für die Verleihung der Ehrenzeichen sind besondere Leistungen, die erheblich über die regelmäßige Tätigkeit im Brand- und Katastrophenschutz hinausgehen.

Quelle:Innenminister , Brand- und Katastrophenschutz
Verantwortlich Martin Burmeister , martin.burmeister@mik.brandenburg.de

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