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Ortsdurchfahrt Stahnsdorf nach Sanierung freigegeben

Übergabe: Landrat Blasig, Mirna Richel, Bürgermeister Albers, Schmidt/Eurovia, Guhn/TAZV Teltow, Langleist/TRP, Brühl/Strabag, Schmidt/LS Bbg. (v.l.)

Landkreis und Gemeinde übergeben umgebaute Kreisstraße 6960

Investitionsvolumen von 11 Millionen Euro für die 2,5 Kilometer lange Ortsdurchfahrt / Entwässerung, Fahrbahn, Gehwege, Bushaltestellen, Parkbuchten und mehr gebaut

Ein Mammutprojekt für den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Gemeinde Stahnsdorf fand am 2. September 2020 seinen erfolgreichen Abschluss. Nach gut zweijähriger Bauzeit gaben Landrat Wolfgang Blasig und Bürgermeister Bernd Albers gemeinsam mit Kreistags- und Gemeindevertretern sowie den beteiligten Baufirmen und interessierten BürgerInnen die umgebaute Kreisstraße 6960 zur Nutzung frei.

Zu diesem Zweck schnitten sie symbolisch am Mittwochnachmittag am westlichen Bauende an der Potsdamer Allee ein Band durch. Bei rund 110 Wochen Bauzeit lag man am Ende nur knapp hinter dem selbst gesteckten Ziel. 

"Das größte Straßenbauvorhaben in der Geschichte Potsdam-Mittelmarks ist erfolgreich ins Ziel gebracht worden. Das gute Zusammenwirken der Beteiligten war dabei entscheidend, keine Selbstverständlichkeit bei Großprojekten in unserer Zeit. Daher gilt mein Dank allen Partnern, die dies mit ihrer Leistung gemeinsam erreicht haben", sagt Landrat Wolfgang Blasig.

"Es war ein langer Weg, und heute überwiegt die Freude. Wir haben den Anwohnern und Gewerbetreibenden Einiges abverlangt. Darum wollen wir gemeinsam ein Quartiersfest feiern, sobald die Corona-Beschränkungen wegfallen, insbesondere das Abstandsgebot", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Alles in allem habe die Zusammenarbeit aller Baubeteiligten sehr gut funktioniert, so Albers weiter. Wenn es etwas nachzusteuern gab, dann funktionierte dies zielgerichtet und reibungslos.

Das in zwölf Teilabschnitte gegliederte Bauvorhaben erstreckte sich auf einer Gesamtstrecke von rund 2,5 Kilometern auf der Potsdamer Allee beziehungsweise dem Bäkedamm, und zwar vom westlichen Ortseingang (Heidestraße) bis zum Stahnsdorfer Hof.

Der Ausbau erfolgte als Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landkreises Potsdam-Mittelmark, des Wasser- und Abwasserzweckverbandes "Der Teltow" und der Gemeinde Stahnsdorf. Er umfasste die Erneuerung der Straße, den Neubau des Regenwasserkanals, des südlichen Gehwegs, den Bau vier neuer Kreisverkehre, der Beleuchtung und der Auswechslung der Trinkwasserleitung.

Die Fahrbahn wurde in ihrer gesamten Breite neu dimensioniert und dafür mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung einschließlich Radfahrstreifen neu errichtet. Rund 2000 der 2500 Meter Fahrbahn sind als zweibahnige Strecke mit Mittelstreifen ausgebaut. Zwischen dem Kreisverkehr Schleusenweg und Stahnsdorfer Hof war dies aus räumlichen Gründen nicht möglich. Der Mittelstreifen ist teilweise überfahrbar gestaltet, andere Abschnitte wiederum sind begrünt.

Die bisherigen Bushaltestellen "Bahnhofstraße" wurden durch die neuen Haltestellen "Meisenweg" und "Heinrich-Zille-Straße" ersetzt. Bereits im Dezember 2019 kam die neue Haltestelle "Ulmenweg" hinzu.

Die Baumaßnahme ist planmäßig zum 31.08.2020 abgeschlossen worden. Die Gesamtinvestition für alle drei Auftraggeber beträgt rund 11 Millionen Euro, wovon auf den Landkreis Potsdam-Mittelmark rund 7,5 Millionen Euro entfallen, auf die Gemeinde Stahnsdorf rund 2,7 Millionen Euro und den Wasser- und Abwasserzweckverband "Der Teltow" etwa eine Million Euro. Den Straßenbau förderte das Land Brandenburg mit 75%. Zusätzliche Nebenkosten fielen beim Landkreis in Höhe von rund einer Million Euro an.

Presseinformation zur Übergabe (PDF)

Peter Ernst mit seinem BMW gehörte zu den ersten Nutzern der neuen Kreisstraße

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