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Burgenwanderweg erhält erneut Qualitätssiegel

Dietmar Bölke (l.) und Petra Straube mit dem Prädikatssiegel Foto: A. Rosar/Deutscher Wanderverband
Dietmar Bölke (l.) und Petra Straube mit dem Prädikatssiegel Foto: A. Rosar/Deutscher Wanderverband

Bereits zum vierten Mal hat der Burgenwanderweg auf der CMT –der größten Urlaubs- und Tourismusmesse- am vergangenen Wochenende in Stuttgart für weitere 3 Jahre das Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ erhalten. Erstmals wurde 2010 der 147 Kilometer langen Strecke von der Bad Belziger Burg Eisenhardt über die Wiesenburg, die Burg Rabenstein, die Bischofsresidenz Ziesar und zurück  dieses Prädikat verliehen.

Petra Straube vom Arbeits- und Ausbildungsförderverein Potsdam-Mittelmark mit Sitz in Kuhlowitz –in Persona zuständig für die Unterhaltung und Überprüfung des Wanderwegenetzes-  und Dietmar Bölke, verantwortlich beim Fachdienst Wirtschaftsförderung, Tourismus, Regionalentwicklung des Landkreises für das touristische Wegenetz, nahmen die Urkunde in Stuttgart vom Deutschen Wanderverband entgegen.  

Die Prüfung ist ein immer  wiederkehrendes Prozedere. So müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt Unterlagen mit den verschiedenen Streckenabschnitten eingereicht werden, die dann im Anschluss unangemeldet  von Prüfern in Augenschein genommen und teilweise abgewandert werden. Die Erfüllung von neun Kern- und 23 Wahlkriterien sind für die Verleihung des Prädikates relevant. Insbesondere achtet die Jury auf eine fast ausschließlich naturbelassene gute Begehbarkeit, eine durchgängig korrekte und lückenlose Beschilderung, an die Anbindung des Wanderweges an Bus und Bahn und Attraktionen in der Landschaft wie beispielsweise die Burgen mit den Ausstellungen und Museen. Zusatzpunkte gibt es  durch an der Strecke liegende Infrastruktur wie  Einkehr—oder Übernachtungsmöglichkeiten. Bereits 83 Wege deutschlandweit, -2 davon im Hohen Fläming-, erfüllen die geforderten Kriterien und tragen das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Die Anforderungen der Wanderer an die Qualität der Wanderwege sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Schon deshalb ist der Landkreis Potsdam-Mittelmark sehr daran interessiert, sein breit gefächerte Wanderwegenetz als touristischen Anziehungspunkt auf einem hohen Standard zu präsentieren. Waren es 2016 noch 60 000 Euro, die im Kreishaushalt für den Erhalt des Wanderwegenetzes  ausgewiesen waren, so stehen im Doppelhaushalt 2019 und 2020 pro Jahr bereits 100 000,-€, für  die Wanderwege zwischen Havel und Fläming zur Verfügung. Seit 2016 ist das Wegenetz weiter ausgebaut und auch um etliche Kilometer erweitert worden, beispielsweise um die landschaftlich einmalig schönen Rundwege in der Grubower Brautrummel.

Ca. 30 ehrenamtliche Wanderwegewarte unterstützen den Landkreis bei der Betreuung des inzwischen auf fast 1000 Kilometer angewachsenen Wegenetzes. Sie gehen die Wege regelmäßig ab und melden zu behebende Schäden oder auch Hindernisse, wie umgestürzte Bäume, die es in den letzten Monaten en masse zu beseitigen gab.  

  

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