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Fortführung der Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT

Landrat Blasig und Oberbürgermeister Jacobs beim Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung

Der Oberbürgermeister der Landeshaupstadt Potsdam, Jann Jakobs, und der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig, haben am 27.09.2018 in der Bad Belziger SteinTherme Bilanz über die zurückliegenden drei Jahre Projektlaufzeit der gemeinsamen „Marketingkampagne für die Gesundheitswirtschaft der Region Potsdam | Potsdam-Mittelmark“ gezogen. Beide Partner unterzeichneten zur Fortführung der Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung.   

Die Landehauptstadt Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark haben im Jahr 2015 das gemeinsame Projekt „Marketingkampagne für die Gesundheitswirtschaft der Region Potsdam | Potsdam-Mittelmark“ gestartet und seit dem erfolgreich umgesetzt. Die erste Phase des gemeinsamen Projektes ist im Juni 2018 ausgelaufen.

Die überaus positiven Erfahrungen innerhalb dieser ersten Projektlaufzeit veranlasste die beiden Projektpartner zu der Entscheidung, die Kampagne und die gemeinsamen Aktivitäten zur Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in der Region fortzuführen.

Mit der heutigen Pressekonferenz  haben Oberbürgermeister Jann Jakobs, Landrat Wolfgang Blasig und der Geschäftsführer der Steintherme Bad Belzig Dr. Christian Kirchner, als wichtiger Botschafter der Kampagne MEHR ZUKUNFT, gemeinsam die Etappen und Ergebnisse der Marketingkampagne gewürdigt.

In den vergangenen drei Jahren Projektlaufzeit wurde eine strukturierte Branchen- und Standortanalyse zur Erhebung der vorhandenen Wirtschaftsstrukturen durchgeführt und diente gleichzeitig als Basis für das zielorientierte Marketingkonzept, das im Projektverlauf umgesetzt wurde. Wesenskern der Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT ist eine starke digitale Orientierung. Fünf Kampagnenwebseiten spiegeln jeweils die Themenfelder Vorstellung der gemeinsamen Gesundheitsregion, Gewinnung von Fachkräften, Kommunikation von Möglichkeiten für Ansiedlung, Gründung und Investition, Skizzierung der Innovationskraft der Region sowie die Zusammenführung von Prävention und Rehabilitation in Kombination mit Tourismus.

Ergänzt wurden die digitalen Aktivitäten durch vielfältige Vernetzungsangebote und –formate innerhalb der Region. Dadurch gelang es, die verschiedenen Akteure der Gesundheitswirtschaft aus Kliniken, REHA-Einrichtungen, Start-ups und Unternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenzuführen und erste Kooperationsprojekte zu initiieren.

Mit der Marketingkampagne ist die Steigerung der Sichtbarkeit der Region nach außen und die Vernetzung der Akteure innerhalb der Region bereits gelungen, gleichwohl sollen diese ersten erkennbaren Erfolge in der nächsten Projektphase deutlich weiterentwickelt werden.   

Beide Projektpartner sind sich deshalb einig, dass ein gemeinsamer Folgeantrag für das Förderprogramm „GRW – Ausbau der kommunalen Infrastruktur“ im Rahmen des Regionalbudgets für dann weitere drei Jahre Projektlaufzeit bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg gestellt werden soll. Bis zur Fortführung des Projektes muss von einer Zwischenphase von etwa einem Jahr ausgegangen werden.  

Aus der Überzeugung heraus, dass gerade eine digitale Kampagne sowie die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren Kontinuität erfordern und es keinen Rückgang der begonnenen Aktivitäten geben darf, haben sich beide Partner darauf verständigt die 12 monatige Zwischenphase aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Der Oberbürgermeister und der Landrat beschließen diese Zusammenarbeit durch die Unterzeichnung der heutigen Kooperationsvereinbarung.

Der professionelle Weiterbetrieb der fünf Kampagnenwebseiten, eine Intensivierung der crossmedialen Öffentlichkeitsarbeit sowie die Stärkung von themenbezogenen Netzwerkformaten wird somit gesichert und die gemeinsamen Aktivitäten der Clusterentwicklung maßgeblich unterstützen.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Die erkennbaren Ergebnisse der ersten Projektphase mit der erfolgreichen und überaus gelungenen Umsetzung der digitalen Kampagne sowie der hohen Akzeptanz, die die Kampagne MEHR ZUKUNFT, bei den Kliniken, Unternehmen und Forschungseinrichtungen erfährt, zeigt deutlich, dass wir an dem eingeschlagenen Weg festhalten und diesen konsequent weitergehen sollten. Mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung haben wir dafür den wichtigen Schritt gemacht.“     

Landrat Wolfgang Blasig: „Mit Potsdam und Potsdam-Mittelmark kooperieren in der Gesundheitswirtschaft zwei Partner auf Augenhöhe und repräsentieren die entscheidende Region im Gesundheitscluster der Hauptstadtregion. Diese hervorragenden Ausgangs­bedingungen wollen wir gezielt und gemeinsam weiterentwickeln sowie deren internationale Sichtbarkeit noch deutlich erhöhen. Hierzu ist die gemeinsame Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT ein wesentlicher Baustein und die Fortführung der begonnen Aktivitäten daher für uns nur folgerichtig.“

Dr. Christian Kirchner, Geschäftsführer der Steintherme Bad Belzig: Wir freuen uns sehr, dass die Steintherme für die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung Gastgeber sein darf, zumal wir das größte ambulante Zentrum in Westbrandenburg sind. Die Kampagne MEHR ZUKUNFT ist für uns ein wertvoller Baustein zur Knüpfung neuer Kontakte. Die Marketingkampagne hilft uns sehr dabei, die Ergebnisse unserer Arbeit nach außen zu tragen und unsere Gesundheitsregion erkennbar zu präsentieren.   

Hintergrund zur Marketingkampagne MEHR ZUKUNFT:

 Der Vorlauf 

Seit 2011 und in der Folgezeit belegten mehrere Studien, dass die Region Potsdam-/Potsdam-Mittelmark durch eine hohe Konzentration von innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kliniken und Reha-Einrichtungen ein dynamischer  Standort des Clusters Gesundheitswirtschaft ist. Die Studien bestätigten auch, dass die Region und ihre Potenziale im Bereich der Gesundheitswirtschaft überregional wenig bekannt und die Akteure nur unzureichend vernetzt sind.

Exemplarisch seien genannt: die sehr guten Rahmenbedingungen für Ansiedlung und Gründung, die vielen erfolgreichen Unternehmensgründungen in der Biotechnologie und Medizintechnik in den letzten 25 Jahren, der effiziente Wissens- und Technologietransfer durch gute Rahmenbedingungen für die  Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Kliniken sowie die einzigartige Wasser- und Waldlandschaft, die eine herausragende Lebensqualität und hohen Erholungs- und Freizeitwert bietet.

 Ziel und Vision der Kampagne

Das Globalziel der Marketingkampagne ist die Steigerung der Wertschöpfung im Cluster Gesundheitswirtschaft, die Erhöhung der überregionalen Bekanntheit des Standorts sowie eine stärkere Vernetzung der Akteure aus Unternehmen, Forschungsinstituten und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft, um Innovationen zu stimulieren.

Die Vision ist, dass sich Potsdam/Potsdam-Mittelmark bis 2025 mit Hilfe von Fördermitteln und dem Engagement der Akteure zu einem dynamischen, attraktiven und international nachgefragten Wirtschaftsstandort im Bereich der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Schwerpunkt bei der weiteren Profilierung ist die Stärkung des Branchenkompetenzfeldes Biotechnologie/Life Science. Darüber hinaus will die Region einen noch essenzielleren Beitrag leisten für die Etablierung der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an der Spitze der Gesundheitsregionen in Deutschland.

 Das Marketingkonzept 

Um das Globalziel zu erreichen, wurde dem Geist der digitalen Transformation entsprechend, ein modernes internetbasiertes Marketingkonzept erarbeitet. Wesentlicher Kern des Konzepts sind themenspezifische Kampagnen-Websites, die allgemeine Suchanfragen zu Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft direkt in die Region lenken.

Um eine hohe Glaubwürdigkeit der Kampagne zu erlangen, wurden die Inhalte der Kampagnen-Websites in so genannten Cluster-Workshops gemeinsam mit den Akteuren aus Unternehmen, Kliniken, Forschung und Verwaltungen definiert.

Darüber hinaus wurde die digitale Kommunikation ergänzt durch den Einsatz klassischer Marketinginstrumente wie Messen, Events, Unternehmer-Veranstaltungen und Publikationen für eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

 Die Umsetzung des Konzepts

Mit der Standortseite-Website MEHR ZUKUNFT, die im Mai 2017 online ging, wurden eine Landing Page und gleichzeitig die Wortmarke "MEHR ZUKUNFT" als Dachmarke entwickelt.

Die Inhalte der Standortseite wurden inzwischen zielgruppenspezifisch mit  eigenständigen Kampagnen-Websites ergänzt und vertieft.

Die Websites selbst porträtieren Unternehmer und Wissenschaftler als Botschafter der Kampagne. Ihre Aussagen geben der Kampagne eine hohe Glaubwürdigkeit und Authentizität. Die Geschichten der Porträtierten werden mit brillanten Fotos emotional verstärkt und durch zusätzliche Informationen zum Thema oder der Region angereichert.

Inzwischen sind diese vier Kampagnen-Websites online gegangen:

MEHR JOBS, MEHR INNOVATION, MEHR INVESTTION und MEHR GESUNDHEIT.

 Die Kampagne online:

 MEHR ZUKUNFT | http://www.mehr-zukunft.info

 MEHR JOBS | http://mehr-jobs.info

 MEHR INVESTITION | http://mehr-investition.info

 MEHR INNOVATION | http://mehr-innovation.info

 MEHR GESUNDHEIT | Http://mehr-gesundheit.info

 

 

 

 

 

 

 

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