Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist Bestandteil des Gesundheitsmanagements im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Bei allen präventiven Angeboten ist es nicht auszuschließen, dass trotz Vorsorge eine längere Krankheitsdauer und eine damit verbundene Arbeitsunfähigkeit eintreten kann. Die Rückkehr an den bisherigen Arbeitsplatz kann dann schwer fallen und einige Mitarbeiter kommen mit den neuen Anforderungen nicht zurecht, so dass weitere Arbeitsunfähigkeiten drohen können.
Ziel des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist es, die Mitarbeiter zu unterstützen, ihre Arbeitsfähigkeit nach langer Krankheit wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Auf diesem Weg soll eine langfristige Sicherung des Arbeitsplatzes sowie eine dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden. Das Wiedereingliederungsteam nimmt zu jedem länger erkrankten Mitarbeiter Kontakt auf, um frühzeitig Unterstützung anzubieten. Das interdisziplinäre Team besteht dabei aus Vertretern des Arbeitgebers, der Personalvertretung sowie der Schwerbehindertenvertretung. Der gesamte Prozess, der in einer Dienstvereinbarung geregelt ist, beruht auf Vertrauen und Freiwilligkeit. Die stufenweise Wiedereingliederung ist jedoch kein Standardverfahren, sondern in jedem Einzelfall individuell, ressourcen- und lösungsorientiert und getragen durch eine kooperative Konsenshaltung zwischen allen Beteiligten.
Zu den wesentlichsten Aufgaben des betrieblichen Eingliederungsmanagements im Landkreis Potsdam-Mittelmark zählen daher:
- Förderung der Gesundheit der Beschäftigten der Kreisverwaltung und langfristige Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Unterstützung erkrankter Beschäftigter bei der Rückkehr in den Arbeitsprozess
- Vorbeugung erneuter Arbeitsunfähigkeiten und Vermeidung von chronischen Erkrankungen und Behinderungen
- langfristige Sicherung des Arbeitsplatzes
Informationsmaterial:
Flyer betriebliches Eingliederungsmanagement [pdf]
Verantwortlich: Landkreis Potsdam-Mittelmark