Die Spuren der Eiszeit
Seine typischen und landschaftsprägenden Formen erhielt das Kreisgebiet maßgeblich durch die Phasen der Eiszeit, dem Pleistozän. Sie wurden in der geologischen Jetztzeit, dem Holozän, ausgeformt.
Als bezeichnende Beispiele eiszeitlicher Bildungen im Kreisgebiet sind der Fläming als Endmoräne, verschiedene Platten wie der Teltow oder die Zauche als Zwischenrandlagen des Eises und die Belziger Landschaftswiesen als Fortsetzung des Baruther Urstromtals zu nennen.
Auch der Beelitzer Sander und viele Kleinformen prägen als eiszeitliche Hinterlassenschaften die Landschaft, wie zum Beispiel der Teufelssee bei Neuseddin oder der Lienewitzsee bei Michendorf.
Das Berliner Urstromtal war der Ausgangspunkt für die weitläufige Havelniederung bei Brandenburg.
Unsere Landschaften: Der Fläming - Das Havelland - Die Zauche
Unter der Oberfläche - Geologie
Die Geologie des Kreisgebietes wird maßgeblich durch die Hinterlassenschaften des Pleistozän geprägt.
Je nach Lage des Teilraumes innerhalb der Glazialen Serie wechseln quartäre Sande mit Geschiebemergel sowie holozänen Sedimentationen ab. Im näheren Untergrund sind häufig tertiäre Sande verschiedener Qualität zu finden. Diese sowie auch quartäre Bildungen sind in Teilen des Kreisgebietes die Voraussetzung für zum Teil rege Bergbautätigkeit (zum Beispiel Raum Brück – Linthe).
In tertiären Salzablagerungen konnten sich teilweise größere Hohlräume bilden, die Erdgaseinlagerungen ermöglichten.
Andere Lagerstätten wie Braunkohle oder Erdöl /Erdgas treten hingegen im Kreisgebiet nicht auf.
Über der Oberfläche - Klima
Das Kreisgebiet gehört in die Klimazone des gemäßigten Übergangsklimas, wobei die Neigung zur Kontinentalität in Teilbereichen bereits unverkennbar ist.
Jahresmitteltemperaturen um + 9 Grad Celsius und Niederschläge nahe 500 mm pro Jahr sind typische Kennzeichen dieses Klimabereiches.
Verantwortlich: Landkreis Potsdam-Mittelmark