Bundesprogramm STÄRKEN vor Ort
Worum geht es im Programm STÄRKEN vor Ort?
Das Programm STÄRKEN vor Ort setzt auf lokale Initiativen, Organisationen und Akteure, die zur Verbesserung der Integration und Teilhabe der Jugendlichen und Frauen sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts vor Ort beitragen. Gefördert werden jährlich regionale Mikroprojekte zur Umsetzung neuer Ansätze mit bis zu 10.000,- €.
Es richtet sich an Jugendliche und junge Menschen mit schlechteren Startchancen sowie Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben. Berücksichtigt werden aber auch strukturelle Benachteiligungen, wie sie z.B. in ländlichen Regionen vorherrschen.
Das Programm wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen.
Dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wurde als Projektträger der Zuschlag für ein regionales dreijähriges Förderprogramm im Zeitraum von März 2009 bis Dezember 2011 im ländlichen Raum um die Kreisstadt Bad Belzig und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel erteilt.
Unterstützt werden insbesondere Kooperationen und Vernetzung zwischen den Akteuren in den Regionen. Durch passgenaue Angebote sollen nachhaltige Unterstützungsstrukturen forciert werden.
Interessenten erreichen die Lokale Koordinierungsstelle unter:
Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachdienst 51 Lokale Koordinierungsstelle Simone Kühn Sitz: Papendorfer Weg 1 14806 Bad Belzig Tel.: 033841 91-637 Fax: 033841 91-365 E-Mail: simone.kuehn@potsdam-mittelmark.deNeue Ideen sind gefragt. Gestalten Sie mit, dann bewegen wir etwas!
Gefördert durch:


Lokaler Aktionsplan STÄRKEN vor Ort
Welche Entwicklungsziele werden verfolgt?
Handlungsfeld 1:
Unterstützung der schulischen, sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Entwicklungsziel des Landkreises:
Erhöhung der Basiskompetenzen und allgemeinen Berufsorientierung, insbesondere strukturierter Tagesablauf, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Pünktlichkeit, Lernbereitschaft, Konfliktfähigkeit usw.
Indikator:
90 Teilnehmer/innen erhalten eine Teilnahmebescheinigung und verbessern ihre Schlüsselqualifikationen. Dies wird durch Evaluation ermittelt. Schaffung von 20 Plätzen für Berufspraktika zur Berufsorientierung.
Handlungsfeld 2:
Unterstützung der sozialen und beruflichen Integration von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.

Entwicklungsziel des Landkreises:
Stärkung der Selbsthilfekräfte durch Erkennen eigener Potenziale als Voraussetzung zum Einstieg ins Erwerbsleben unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit mit der Familie.
Indikator:
15 Teilnehmerinnen erhalten eine Teilnahmebescheinigung und verbessern ihre Motivation zum Einstieg/Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. Es findet eine Selbstevaluation statt.
Handlungsfeld 3:
Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Jugendliche, junge Erwachsene und Frauen durch lokale Aktivierung und Kooperation.

Entwicklungsziel des Landkreises:
Stärkung der Ortsverbundenheit und des Eigenengagements der Adressaten zur aktiven Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft.
Indikator:
15 Teilnehmer/innen engagieren sich in dezentralen lokalen Projekten ehrenamtlich. Unterstützung der Vernetzung von Patensystemen bzw. anderen Netzwerken un des Aufbaus von Systemen zur Pflege von Nachbarschaftshilfen.
Wer sind die Adressaten und Zielgruppen?
Adressaten:
Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren und Frauen mit Problemen beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in das Erwerbslaben in der ländlichen Regiuon (Raum Belzig und Raum Brandenburg), insbesondere Jugendliche ohne Schulabschluss, unversorgte Lehrstellenbewerber/innen, Ausbildungsabbrecher/innen, Suchtmittelabhängige, Strafentlassene, alleinerziehende Mütter, Frauen ohne Arbeit und/oder ohne Leistungsbezug, berufliche Ersteinsteigerinnen, Berufsrückkehrerinnen/Wiedereinsteigerinnen, Migranten.
Des Weiteren aber auch Jugendliche, junge Erwachsene und Frauen, die strukturell benachteiligt sind. Diese ergeben sich beispielsweise aus mangelnder Mobilität, fehlenden Möglichkeiten einer Kinderbetreuung und anderen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinderlichen Strukturen sowie unzureichenden oder nicht existenten Unterstützungs- und Bildungsangeboten hinsichtlich einer beruflichen Integration.
Zielgruppen:
Das sind alle lokalen Akteure, Personen(gruppen), die zur Verbesserung der Integration und Teilhabe der Adressaten sowie der sozialen Infrastruktur beitragen.
Wer kann ein Mikroprojekt beantragen?
Als Mikroprojektträger sollen neue, vorzugsweise kleine Träger und Einzelpersonen bzw. ESF-unerfahrene Träger berücksichtigt bzw. aktiviert werden.
Insbesondere Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse sowie Einzelpersonen.
Wie lange kann ein Mikroprojekt durchgeführt werden?
Der Durchführungszeitraum für ein Mikroprojekt ist innerhalb eines Kalenderjahres frei wählbar. Das Mikroprojekt kann jedoch frühestens am 15.01. beginnen und muss spätestens am 31.12. enden.
Wie hoch ist die Förderung für ein Mikroprojekt?
Ein Mikroprojekt kann mit bis zu 10.000,- € gefördert werden. Eine Kofinanzierung durch den Mikroprojektträger ist nicht erforderlich. Von der Förderung ausgeschlossen sind bereits laufende Projekte, sowie die finanzielle Aufstockung größerer Projekte.
Welche Projekte sind förderfähig?
Zunächst müssen die eingereichten Projekte mit mindestens einem der vorgenannten Entwicklungsziele des Landkreises vereinbar sein.
- berufliche Qualifizierung durch Projekte, in den Bereichen: lokale Wohnumfeldverbesserung, gemeindenahe Dienstleistung, lokaler Kultur,
- Unterstützung von Aktivitäten lokaler Vereine;
Wo kann man sich mit einer Mikroprojektidee bewerben?
Wie erfolgt die Entscheidung über eine Förderung?


Förderjahr 2009

Am 18.03.2009 startete erstmalig im Landkreis Potsdam-Mittelmark für die ländliche Region das EU-Förderprogramm "STÄRKEN vor Ort". Es wurde eine Lokale Koordinierungsstelle beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingerichtet, ein Lokales Netzwerk und ein Begleitausschuss gebildet.
Mit der Auftaktveranstaltung am 08.05.2009 begann das Interessenbekundungsverfahren für Mikroprojektideen für den Förderzeitraum 2009. Zahlreiche Akteure haben seitdem die Lokale Koordinierungsstelle aufgesucht oder nahmen an den lokalen Treffen in den einzelnen Ämtern teil.
Das erste Interessenbekundungsverfahren endete am 19.06.2009. Am 01.07.2009 fand die Konstituierende Sitzung des Begleitausschusses statt, welcher über die Bewilligung der Mikroprojekte und die Förderhöhe zu entscheiden hat. In der Sitzung des Lokalen Netzwerkes am 06.07.2009 wurden die eingereichten Mikroprojektideen vorgestellt. Von insgesamt 26 eingereichten Mikroprojektideen wurden 3 zurückgezogen. 23 Mikroprojektideen gingen schließlich ins Rennen um ein positives Votum durch den Begleitausschuss, welcher am 27.07.2009 die Entscheidung traf. 14 interessante Mikroprojektideen sind schließlich vom Begleitausschuss befürwortet worden. Eine Broschüre über alle bewilligten Mikroprojekte wurde verteilt. Diese konnte auch über die Lokale Koordinierungsstelle angefordert werden.
Die Lokale Koordinierungsstelle begleitete diese und sammelte über den gesamten Förderzeitraum Infomaterial zu den gelungenen Erfahrungen der Mikroprojekte. Sie ermittelte Ergebnisse und Wirkungen und passte danach den Lokalen Aktionsplan für das nächste Förderjahr an.



Jetzt konnte es voller Elan an die nächste Etappe gehen.
Förderjahr 2010




Förderjahr 2011

Interessenten erreichen die Lokale Koordinierungsstelle unter:
Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachdienst 51 Lokale Koordinierungsstelle Simone Kühn Sitz: Papendorfer Weg 1 14806 Bad Belzig Tel.: 033841 91-637 Fax: 033841 91-365 E-Mail: simone.kuehn@potsdam-mittelmark.deFormulare
AnBest-P.pdf
Anlage - Publizitätsanforderungen.pdf
Merkblatt zur Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.pdf
Muster Honorarvertrag v1.pdf
Publizitätsanforderungen.pdf
Belegnachweis_VN_MP.xls
Berechnungshilfe Stundensatz.xls
Muster Inventarverzeichnis.xls
Muster Reisekostenabrechnung LOS.xls
Muster Stundennachweis Gehalt.xls
Muster Stundennachweis Honorar.xls
Muster Teilnehmerliste.xls
Muster Vergabevermerk.xls
Projektbericht.xls
ZaehllistezumProjektbericht.xls
Mittelabforderung blanko 2010.doc
FoerderleitfadenzurfinanztechnischenUmsetzung2010.pdf
Projektformular.xls
