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Sternensinger in der Kreisverwaltung - Landrat spendet für Hilfsprojekte

Landrat Blasig übergibt seine Spende den Sternensingern

Es ist ein guter Brauch bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. Die Sternensinger der katholischen Gemeinden ziehen auch im Land Brandenburg von Ort zu Ort, um Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln.  So empfing am späten Freitagnachmittag auch Landrat Wolfgang Blasig Sternensinger aus Bad Belzig, Niemegk und Treuenbrietzen in der Kreisverwaltung in Bad Belzig, um den Inhalt der Spendenbüchse weiter zu füllen.  Gesammelt wird in diesem Jahr um generell gegen Kinderarbeit vorzugehen. Mit dem Geld sollen insbesondere Projekte in Indien unterstützt werden, u.a. zur Bekämpfung von Armut und Ausbeutung in den Familien, zur Förderung des Besuches von Schulen und um arbeitenden Kindern eine Stimme zu geben. Außerdem sollen mit den Spenden Verbrechen gegen Kinder geahndet werden.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, kann sich unter www.sternsinger.de/themen/Kinderarbeit informieren.
 
Über der Tür des Sitzungssaales in der Niemöllerstraße 1 in Bad Belzig ist nun in Kreideschrift die Segensbitte 20*C+M+B+18 zu finden.  Die Zahlen 20 und 18 stehen für das aktuelle Jahr und der kleine Stern für den Stern von Betlehem. Die Buchstaben C, M und B für die lateinischen Worte  „Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze sind die Zeichen für die christliche Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Im Anschluss sangen die Kinder das Lied „Stern von Betlehem.“  

Den katholischen Brauch der Sternensinger gibt es seit dem 16.Jahrhundert. Vom 25. Dezember bis 6. Januar jeden Jahres gehen die Sternensinger auf Spendensammlung für wohltätige Zwecke, meist für Kinderhilfsprojekte.

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